Ich biete zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen
eine solide und umfassende klar gegliederte Fortbildung in
Kunsttherapie an, die trotz ihrer Intensität und des umfangreichen
Materials gut parallel zum Beruf gemeistert werden kann: Im
Laufe von 2 Jahren treffen wir uns an 18 Wochenenden und 8
Supervisionsabenden.
Schon während der Fortbildungszeit erhalten Sie wichtige Impulse
für Ihre bestehenden Tätigkeitsfelder und werden durch viele
praktische Übungen in Ihrer persönlichen Entwicklung gefördert
und bereichert.
Das Programm ist praxisorientiert und vermittelt
ein breites Spektrum kunsttherapeutischer Vorgehensweisen,
die Sie darauf vorbereiten, in unterschiedlichen Bereichen
mit unterschiedlichem Klientel zu arbeiten.
Die Fortbildung
geht von amerikanischen und deutschen Wurzeln der Kunsttherapie
aus und vermittelt daraus resultierende unterschiedliche Standpunkte.
Beispiele deutscher und amerikanischer Literatur; tiefenpsychologischer,
gruppendynamischer, systemischer Bezugsrahmen wird erörtert,
Selbsterfahrung und theoretische Reflexion der Selbsterfahrung;
Methoden der Kunsttherapie für Einzel- und Gruppenarbeit; Kenntnis
von Materialien und deren Anwendungsmöglichkeiten; Diagnostik.
Ziel der Fortbildung ist es, Ihnen eingehend und aufbauend
auf Ihre jeweilige berufliche Vorerfahrung und Einbindung kunsttherapeutische
Kompetenz zu vermitteln. Je nach Arbeitsbereich ist kreativitätsfördernde,
stützende, begleitende und/oder konfliktorientierte aufdeckende
Arbeit nötig bzw. im Vordergrund. Durch verschiedene kunsttherapeutische
Interventionsmöglichkeiten erwerben Sie Grundlagen, wie sie
Patienten mit kunsttherapeutischen Methoden erreichen. Sie
lernen, wie Sie die Selbst- und Fremdwahrnehmung der Klienten
erweitern und deren Konflikt-, Differenzierungs-, und Integrationsvermögen
vertiefen können. Sie können in Prävention und Beratung, Rehabilitation,
psychosomatischen und psychiatrischen Einrichtungen, Geriatrie,
Familientherapie und in der Suchtbehandlung in Einzel- oder
Gruppentherapie und Selbsterfahrungsgruppen arbeiten. Das Anwendungsfeld
und der Bedarf sind groß.
Als Teilnehmer der Fortbildung erhalten Sie Einblick in Psychodynamische Theorien
und erweitern Ihre therapeutischen Kenntnisse. Sie lernen,
diese mit künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und kunsttherapeutischen
Ansätzen zu verbinden. Die kunsttherapeutischen Methoden erschließen
Ihnen neue Arbeitsmöglichkeiten auch im pädagogischem Bereich.
Darüber hinaus erleben und entwickeln Sie Ihre eigene Kreativität
und Flexibilität, Ihre Freude am imaginativen, spielerischen
Denken und Tun, individuelle Materialvorlieben (Ton, Gips,
Kreide, Farben, Schrott, Collage) und Ihre damit verbundenen
Gefühle. Sie erleben die Vielfalt unterschiedlicher Maltechniken
und Materialien in der Selbsterfahrung und mit künstlerischen
Hausarbeiten. Sie entdecken neue Ausdrucksmöglichkeiten und
werden sensibler für sich und andere.
So ist Kunsttherapie nicht nur eine Brücke zur Innenwelt, sondern auch zum Nächsten.
Deshalb ist es auch wichtig, dass Sie erfahren, wie man nach dem Gestalten über
Bilder sprechen kann, um so den therapeutischen Prozess voll auszuschöpfen und
zu fördern. Berufliche Fortbildung und persönliches
Wachstum gehen bei dieser Fortbildung Hand in Hand. |